dreiprozentextra

dreiprozentextra setzte sich zwischen 1999 und 2017 kontinuierlich mit den theatralen Gesetzmäßigkeiten des öffentlichen Raums und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander und überführte dies sowohl in ortsspezifische als auch in Bühnenformate. Die Gruppe arbeitete themenbezogen und ging davon aus, dass sich Weltprozesse in der Hauptsache als Darstellungsprozesse formulieren. 

Theater wurde als „Forschung am lebenden Modell“ verstanden, in dem Absurditäten und Normalitäten des Lebens nicht nur auf ihren Wirklichkeitsgehalt, sondern auch auf ihren ästhetischen Gehalt hin überprüft wurden. Dabei rückte zunehmend das Modell des dokumentarischen Theaters in den Fokus Ihrer Arbeit.